Santa Claus und der Unternehmergeist

Bleibt Santa im Geschäft?

sorgenvollDie letzten Jahre ist es stiller geworden um den alten Herrn, den wir alle als Santa Claus kennen und lieben. Hier und da erblickt man ihn in einem Spot von Coca-Cola, aber ansonsten sieht man ihn kaum. Woran liegt das?

Ein Sack voll Probleme

Zunächst waren da die veränderten Witterungsbedingungen durch den Klimawandel und etliche Rechtsstreits mit diversen Fluggesellschaften wegen „unautorisierter Nutzung der Flugbahnen“. Aufgrund ausbleibenden Schneefalls mussten die Kufen mehrfach nach kurzer Benutzungsdauer ausgewechselt werden. Das drückte heftig aufs Budget. Dann erwies sich der Einsatz von fliegenden Rentieren als Verstoß gegen den Tierschutz. Und seit Zalando und Amazon ihm 75% seiner Abnehmer abgeworben haben, ist er in eine tiefe Sinnkrise geraten. Sogar seine Filiale auf dem Nordpol musste der gute Mann aufgeben – wegen zu schlechtem Internet-Empfang und zunehmender Gletscherschmelze.

Santas Gespür für Erfolg

Mit gegeltem Bart, neuem Gewand im Superheldenlook und Sonnenbrille baut der Herzblutunternehmer nun von Hawaii aus sein neues Franchise-Unternehmen auf und verzeichnet laut eigenen Angaben bereits 500.000 Fans bei Facebook. Auch die Fahrten mit dem Schlitten sind ihm zu mühselig und stressig geworden, weshalb er nun – wie Amazon – auf Drohnen umsteigen will. Von seinem einstigen Arbeitgeber Coca-Cola möchte er sich bisweilen distanzieren und denkt über neue Verträge nach. In der engeren Auswahl stehen aktuell Jack Daniels, Burger King, Haribo und Axe.

Sie sehen, auch Santa fliegen die üblichen Alltagsprobleme eines Geschäftsmannes um die Ohren und es bleibt spannend, seinen strategischen Imagewechsel zu verfolgen, denn auch im nächsten Jahr dürfte es weitere Veränderungen geben, die sein unternehmerisches Geschick erfordern…

Hier kläffte für euch:

Thomas_Hruschka

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